Hier beantworten wir für Sie ein paar Fragen über Tofu, Seitan und Tempeh

Tofu braucht Feuchtigkeit, um seine Konsistenz und sein Aroma zu bewahren. Deshalb sollten Tofu Natur, Gemüse- und Kräutertofu am besten in einer mit Wasser gefüllten Schale im Kühlschrank gelagert werden. Wenn Sie das Wasser täglich wechseln, hält sich Tofu ca eine Woche.
Geräucherte Tofu-Sorten bewahren Sie am besten in einer verschlossenen Dose im Kühlschrank auf.
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Kann ich Tofu einfrieren?

Grundsätzlich kann Tofu eingefroren werden und hält sich dann ca. 6 Monate. Allerdings verändert das Einfrieren die Konsistenz des Tofu: Nach dem Auftauen wird er grobporiger, aber auch fester im Biß. Mit dieser Konsistenz nimmt Tofu besonders gut Marinaden auf, so dass Sie durch wechselnde Zutaten Ihre eigene Tofu-Spezialität herstellen können.
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Warum bezeichnet man Tofu als "Fleischersatz"?

So wie Fleisch enthält Tofu alle acht essentiellen (lebenswichtigen) Aminosäuren, die der Mensch mit der Nahrung aufnehmen muß. Hinzu kommt, dass man Tofu so wie Fleisch braten und kochen kann, bzw. wie Wurst als Brotbelag verwendet.
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Warum ist der Begriff "Fleischersatz" für Tofu falsch?

Tofu ist ein völlig eigenständiges Lebensmittel, das aus Sojabohnen gewonnen wird. Im Gegensatz zu Fleisch enthält es rein pflanzliches Eiweiß, das vom Körper besonders gut aufgenommen und verarbeitet werden kann. Hinzu kommt, dass speziell Nagel Tofu frei ist von Herbiziden, Pestiziden, Schwermetallen und allen Giftstoffen (z.B. Rückstände von
Medikamenten), die man in Fleisch finden kann. Darüber hinaus ist Tofu basisch – d.h. für die Verdauung wird keine Magensäure produziert.
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Warum ist Tofu gesund?

Das hochwertige pflanzliche Eiweiß von Tofu wird vom Körper besonders gut aufgenommen, verarbeitet und zu 96% in Energie umgewandelt. Tofu enthält alle acht essentiellen (lebenswichtigen) Aminosäuren, ist reich an Vitaminen – unter anderen an B-Vitaminen – und Mineralien wie Kalium und Kalzium und an pflanzlichen Östrogenen. Tofu ist Cholesterinfrei und Kalorienarm, frei von Lactose und Gluten.
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Welches Gerinnungsmittel wird für Nagel Tofu benutzt?

Die Tofumanufaktur Nagel benutzt ausschließlich natürliches Nigari-Salz als Gerinnungsmittel (chemisch: Magnesiumchlorid). Es wird bei der Meersalzgewinnung aus der Mutterlauge hergestellt. Magnesium ist ein wichtiges Mineral für gesunde Herzfunktionen, für Knochen und Zähne sowie für den Energie-Stoffwechsel.
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Welche Gerinnungsmittel gibt es noch?

Kalziumsulfat:
Kalziumsulfat ist die raffinierte Form von Gips. Es ergibt bei der Tofu-Herstellung einen höheren Ertrag als mit Nigari-Salz – ist aber schwer verdaulich.
Zitronensäure:
Ergibt einen eher säuerlichen Geschmack des Tofu. Zitronensäure hat konservierende Eigenschaften.
GDL (Glukono Delta Lacton):
GDL ist eine synthetische Milchsäure. Dieses Gerinnungsmittel wird in der Industrie zur Herstellung von Seiden-Tofu verwendet.
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Worin besteht der Unterschied zwischen konventionellem und Bio-Tofu?

Bio-Tofu wird aus Sojabohnen hergestellt, die ausschließlich aus kontrolliert biologischem Anbau stammen und vom Saatgut bis hin zur Verarbeitung in allen Stufen analysiert und als frei von Gentechnik zertifiziert sind. Darüber hinaus werden weder synthetische Gerinnungsmittel, noch Geschmacksverstärker oder Konservierungsmittel eingesetzt.
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Wir brate ich Tofu so, dass er schön knusprig wird?

Olivenöl in einer Pfanne heiß werden lassen, Tofu-Scheiben ins heiße Fett legen – und von beiden Seiten ca. 3 Minuten braten. So wird Tofu außen knusprig und bleibt innen saftig.
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Wie bereite ich Tofu am besten zu?

Bei der Zubereitung von Tofu sind Ihrer Phantasie keine Grenzen gesetzt. Da Tofu einen sehr geringen Eigengeschmack hat, können Sie mit Gewürzen, Kräutern und Marinaden immer wieder neue Geschmacksvariationen herstellen.
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Warum hat Tempeh manchmal schwarze Punkte?

Die schwarzen Punkte sind Fruchtkörper des Edelpilz Rizipus Oliogosperus, mit dem die Sojabohnen bei der Herstellung von Tempeh geimpft werden. Diese schwarzen Punkte können dazu genutzt werden, neues Tempeh anzusetzen.
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Hier sind ein paar Zubereitungs-Tipps für die schnelle leichte Küche:

Tofu-Würfel:
Kräuter- oder Räucher-Tofu in kleine Würfel schneiden und in heißem Öl goldgelb anbraten. Als Suppeneinlage, in Salat oder in der Gemüsepfanne servieren.
Tofu-Schnitzel:
Tofu in Rotwein, Sojasauce oder Balsamico-Öl marinieren, in Scheiben schneiden und in heißem Öl auf beiden Seiten kräftig anbraten. Als Beilage zu Salat oder zu Brot servieren.
Tofu-Dressing:
Natur-Tofu mit etwas Wasser oder Sojamilch pürieren. Nach Geschmack mit Öl, Essig und Kräutern würzen. Als Salatdressing oder als ‚Tofunaise’ servieren.
Tofu-Sandwich-Creme:
Natur-Tofu mit etwas Wasser oder Sojamilch pürieren. Nach Geschmack mit Sojasauce, Gomasio, Knoblauch, frischen Kräutern (z.B. Bärlauch, Basilikum, Schnittlauch etc.) würzen und als Sandwich-Creme servieren.
Tofu-Snacks:
Tofu lässt sich wunderbar als Pizzabelag, eingerollt in Wraps, am Schaschlikspieß, für Spagetti Bolognese oder als ‚Rührei ohne Ei’ verwenden.
Tofu für Desserts:
Natur-Tofu pürieren und mit Früchten (z.B. Banane, Erdbeeren, Pfirsich) zur Creme verarbeiten. Anstelle von Zucker können Sie Reismalz, Gerstenmalz oder Amasake zum Süßen verwenden.
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